Reisezeitschrift für Deutschland, Europa und Welt

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Weltweit

Aus Larsi`s Nähkästchen

Also meine Tante ist ja weit gereist und hat auch schon in Namibia gedreht. Seitdem schwärmt sie davon und will unbedingt noch mal hin. Auch wenn sie sagt, dass manche Bräuche gewöhnungsbedürftig sind.

Die Produktion war eine sogenannte gemischte: Hauptdarsteller, Regie, Kamera und Ton, Produktionsleitung nebst Produktionsassistentin und meine Tante kamen aus Deutschland. Die Serviceproduktion aus Namibia, mit Chefin Michelle, stellte den größeren Teil des Teams. Darunter auch namibische Beleuchter. Drei nette junge Burschen, die aber ihre Kraft nicht ganz beim täglichen Dreh ausleben konnten. Einer von ihnen war schon verheiratet, die Frau wohnte in Windhoek. Gedreht wurde in Lüderitz. Die Frau war hochschwanger und unser lieber Beleuchter freute sich auf das erste Kind. Die ersehnte Nachricht kam, ein Junge, der schon am Drehort tüchtig begossen wurde.

Am nächsten Morgen wurde unsere Michelle zum Hotelbesitzer zitiert: die drei Beleuchter mussten nachts das… Weiterlesen

Reiseimpressionen aus dem Land der Mitte

Wulumuqi. Die Zunge überschlägt sich, die Lippen schieben sich nach vorne und pressen langsam die Vokale aus. Wulumuqi, auch Ürümqi genannt, ist die Hauptstadt der westlichen Provinz Xinjiang in China und Herausforderung für Liebhaber der klaren Aussprache. Der Ausgangspunkt unserer Reise durch die Wüste Gobi liegt vier Flugstunden von Peking entfernt. Am Morgen noch ergriff uns der Spagat aus Moderne und Tradition der Hauptstadt, jetzt stehen wir inmitten einer Metropole aus russischen Supermärkten, orientalischen Basaren und chinesischen Konsumtürmen. Wulumuqi: Ein rasant wachsender Schmelztiegel verschiedener Kulturen. Chinesische, uigurische und russische Schriftzeichen bestimmen die bunten Werbetafeln. Uigurische Bäcker backen Fladenbrot in steinernen, runden Öfen. Russische Geschäftsleute eilen durch glitzernde Bürotürme. Der Duft würzig gebratener Kebabspieße dringt in unsere Nasen und am Straßenstand mit frisch gepresstem Granatapfelsaft pausieren wir während unserer Stadttour. Wieder im Hotel zurück wird uns eines bewusst: Wie die… Weiterlesen

USA – San Francisco –

auf der Route 66 – Monterey – San Francisco – Oakland

3. Teil der USA Reise

Ein sehr persönlicher Reisebericht einer Reise durch die USA- Route 66 – Monterey – San Francisco – Oakland –

Das Auto ist vollgetankt, wir verstauen die Koffer und los geht’s in Richtung Norden. Wir haben eine Übernachtung an der Traumstraße Nr. 1 geplant und freuen uns jetzt auf ein bisschen Ruhe an der Pazifikküste.

Was wir nicht ahnten war, dass sich L.A. so lang hinzieht und wir erst nach ca. 2 Stunden das Gefühl hatten, die Stadt hinter uns gelassen zu haben. Nach dem Santa Monica Boulevard, der zur bekannten «Historic Route 66» gehört, ging es vorbei an Santa Barbara, Malibu und den vielen anderen schönen, traumhaften Orten. Wir sahen Surfer, die auf den pazifischen Wellen ritten, auch bei den relativ kalten Temperaturen und… Weiterlesen

USA – Los Angeles –

2. Teil der USA Reise

Der nächste Tag. Wir fliegen mittags bei gutem Wetter los und landen wenig später in L.A., der Film-Metropole. Weit sichtbar die großen Letter von «HOLLYWOOD».

Ein sehr persönlicher Reisebericht einer Reise durch die USA

Nach guter Landung und guter Laune wollen wir unser Mietauto abholen. Die profitorientierte Mitarbeiterin der Rent-a-car-Firma gibt uns wortreich zu bedenken, das unser Versicherungsschutz angeblich unzureichend ist. Zähneknirschend willigen wir einer teuren Zusatzversicherung ein. Wir bekommen ein großes, geräumiges Auto der Marke «Ford» und sind wieder versöhnt. Den Stadtplan in der Hand versuchen wir, den richtigen Weg zu unserer Unterkunft zu finden. Nicht einfach in L.A., denn die Stadt ist riesengroß. Mein Mann donnerte auf der 5 – spurigen Stadtautobahn immer links, schön an allen anderen Autos vorbei. Als ich ihn darauf aufmerksam machte, dass wir ja irgendwann auch mal rechts… Weiterlesen

1. Station – Las Vegas

«Klick» macht´s, und der letzte Koffer ist geschlossen. Jetzt kann es losgehen, noch ein kleines Gebet zum Himmel und wir verlassen das Haus.

Auf dem Weg zum Flughafen werden die Hochglanz-Reiseprospekte von Las Vegas schon mal aus der Tasche genommen, und die Vorfreude auf den bevorstehenden Urlaub wird immer größer. Wir kommen unserem Ziel, zwei schöne Wochen in den USA zu verbringen, näher.

Ein sehr persönlicher Reisebericht einer Reise durch die USA

Unsere Reiseroute führt von Berlin über Paris nach Los Angeles und sofort weiter nach Las Vegas. Tage später wieder nach Los Angeles, dann mit dem Auto in Richtung Norden bis San Francisco und zurück ins heimische Berlin.

Ziemlich geschafft erreichen wir am Abend unser Ziel. Schon beim Landeanflug auf Las Vegas überwältigt uns der Anblick dieser riesengroßen, in allen Farben glitzernden Stadt, die von oben gesehen kein Ende… Weiterlesen

Erinnerung an eine persönliche Reise in die Vergangenheit

Unsere Reise 2008 war eine persönliche Reise in die eigene Vergangenheit, unter diesem Aspekt und mit diesen Erinnerungen ist der Reisebericht auch anzusehen. Fernab der politischen und religiösen Ereignisse, die 2011 zum Arabischen Frühling führten. Dort noch lebende Freunde berichten, dass sich im Straßenbild einiges geändert hat: mehr Kopfbedeckungen bei den Frauen, Zurückhaltung bei den Kontakten zwischen (jungen) Frauen und Männern, aber im Wesentlichen alles beim Alten sei.

Pünktlich nachts in Cairo angekommen; das Gepäck schnell da, die ägyptische Agentur gibt uns dort, wie versprochen, die Tickets für unseren Luxor-Zug und der von Uli und Abdel beauftragte Fahrer war auch pünktlich da, uns abzuholen. Vom Flughafen werden aus Sicherheitsgründen Limousinen eingesetzt (wenn man will); deren Kennzeichen werden notiert, im Gegensatz zu den Taxen. Der Preis nimmt sich nicht so viel; ungefähr 100 LE muss man bis Maadi… Weiterlesen

schöne Wolkenkratzer

Es ist Luxus, frisch geduscht auf dem breiten schönen Bett im 19. Stock zu sitzen,mit Blick durch ein Riesenfenster auf Wolkenkratzer und auf die tief unten fahrenden, erstaunlich vielen Autos zu gucken.

Wir haben gestern eine Stadtrundfahrt gemacht, waren heute am Strand, auch umgeben von wirklich hohen Häusern dicht an dicht, das Wasser ist wunderbar, fast schon „weich“, alle sind sehr freundlich, gefühlte 40% Asiaten, gefühlte 50% Inder, gefühlte 5% Schwarze – Locals kaum zu sehen. TOTAL NULL MÜLL zu sehen, keine Bettler, keine armen Leute, keine Hunde, keine Katzen, keine Hühner, keine Esel – KEIN ELEND ist zu sehen. Doch, 3 Katzen abends im Dunklen! Ein befremdliches Gefühl, man sollte meinen, sowas macht glücklich, aber wir sind schlau genug 😉 zu wissen, dass wir VOR dem Vorhang stehen, alles andere ausgeblendet ist. Wir grübeln nicht, aber es ist irgendwie überirdisch. Wenn wir… Weiterlesen

Tagebuch einer Reise durch Ecuador

Am Sonntag den 13.07. starteten wir zu viert um 9.25 Uhr von Tegel. Da wir gegen 14 Uhr Ortszeit in Miami ankamen und etwa fünf Stunden Aufenthalt hatten, gab es kein Entrinnen. Danach flogen wir als Welt-meister nach Quito.

Quito – Tag 2 und 3

Zwei Tage lang haben wir Quito erkundet. Das ging etwas langsamer, da die Stadt in 2800 Metern Höhe liegt. Mit der Teleferi Qo konnten wir uns dann gar aus 4050 Metern Höhe einen Überblick verschaffen. Dies war unser persönlicher Höhenrekord, wir wussten ja nicht, was noch kommt. Übrigens ist ein Wahrzeichen der Stadt die wohl weltweit einzige geflügelte Maria, hoffentlich kann man sie auf dem Foto erkennen.

Cotopaxi – Tag 4 und 5

Zwei wundervolle Tage haben wir am Cotopaxi verbracht. Bis auf 4641 m sind wir dem schneebedeckten Krater nahegekommen. Es ist erstaunlich, dass… Weiterlesen

Ein abenteuerlicher Tag geht zu ende.

Heute stand der Grenzübertritt an. Deshalb warteten wir ab 6 Uhr auf den zwischen 6:10 und 6:45 Uhr angekündigten Bus. Um halb sieben kam er und hatte sogar ein paar freie Plätze. Für die 95 km bis Zumba brauchten wir tatsächlich sieben Stunden und 45 Minuten. Gerade rechtzeitig, um mit einem Ranchera nach La Balsa zur Grenze zu kommen. Diese 10 km waren in 110 Minuten geschafft. Dort klappte alles erstaunlich gut. Die Ausreise dauerte drei Minuten. Auch die Einreisestempel in Peru bekamen wir, nachdem wir die Beamtin darum baten. Sie hatte es nur vergessen. Mit einem Gefährt, welches uns an die TucTucs in Thailand erinnerte ging es danach ca. 5 km zu einem Örtchen, in dem uns ein „Colectivos“-Taxi noch etwa 40 km hierher nach San Ignacio brachte. Klar, dass auch dies fast zwei Stunden dauerte. Fazit: Landschaftlich… Weiterlesen

Die Bewohner/innen sind betroffen von Konflikt, Hungerkrise, Fluten und einer Choleraepidemie

Letze Woche hatte ich Angst, fest zu sitzen. Nicht im Verkehr, nicht im Büro – sondern in Bentiu, einer Stadt im Südsudan. Seit der Konflikt im Südsudan im Dezember letzten Jahres ausbrach fanden hier immer wieder schreckliche Massaker statt. Die UNO gibt landesweit Menschen auf ihren Basiststationen Schutz, so auch hier in Bentiu wo sich Zehntausende hingeflüchtet hatten. Sie leben teilweise seit Monaten in Strohhütten oder unter Plastikplanen und bekommen nur notdürftig Unterstützung. Die ganze Nacht über hatte es geregnet und als ich am frühen Morgen die Tür meines Schlafcontainers öffnete, goss es immer noch. Der Regen schluckte jegliches Geräusch. Zwischendurch hörte ich allein die schrillen Schreie einer Mangustenfamilie, Erdmännchen-ähnlicher Tiere. Sie jagten Schlangen und rannten quiekend unter den leicht erhöht stehenden weisslich-braunen Containern hindurch, in denen die Nothelfer arbeiten und schlafen. Die Landebahn… Weiterlesen