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Frankreich – Flusskreuzfahrt mit dem Schiff „ Bijou du Rhone“

Eine Flusskreuzfahrt durch den Süden Frankreichs mit dem Schiff „ Bijou du Rhone“ Traumhafte Kulissen, wunderschöne Landschaften und der Duft von Lavendelfeldern Ausgangspunkt der 8-tägigen Flusskreuzfahrt von nicko-cruises ist Lyon. Entlang des Ufers der Saône liegen viele Schiffe. Aber man muss nicht lange suchen, um „Bijou du Rhône“, zu finden. Bijou heißt übersetzt das Juwel. Der rot lackierte Rumpf des Schiffes ist mit seiner Signalfarbe schon von Weitem zu erkennen. Diesmal ankert es an einer Stelle am Quai Claude Bernard, wo sich der „Parcours Sportif Berges du Rhône“ befindet. Hier, mitten auf der Fußgängerpromenade, kann jeder, der Lust am Sport hat, rund um die Uhr kostenlos an fest verankerten Geräten trainieren. Manchmal schaut sogar ein professioneller Trainer vorbei, der Gruppenballspiele organisiert oder sein sportliches Wissen weiter gibt. Eine tolle Einrichtung, die von vielen, meist Jugendlichen, sehr gerne genutzt wird. Ab 17:00 Uhr empfängt die crew die Gäste an Bord, die sich den Süden Frankreichs als Reiseziel ausgesucht haben. Wer früher anreist, kann seine Koffer auf dem Schiff deponieren und nach einem relativ kurzen Spaziergang die Altstadt erkunden. Wer nicht so gut zu Fuß ist, nutzt ...
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Griechenland – Unterwegs auf leeren Straßen

Eine Reise nach Griechenland In der Ferne hört man das Glockengeläut eines Klosters. Möwen kreisen über dem Meer und attackieren einen Fischer, der gerade seinen Fang aus dem Wasser zieht. Im Sturzflug holen sich die Vögel ihre Mahlzeit. Angenehm warm ist es jetzt auf der Halbinsel Chalkidiki. Hier im Herzen des Landes ist der "Nabel der Welt", denn die olympischen Götter treffen auf die Kultur der antiken Makedonen. Aus dem Flugzeug betrachtet sieht die Halbinsel aus wie eine Hand mit drei Fingern. "Kassandra" im Westen, "Sithonia" in der Mitte und "Athos "im Osten. Jede Landzunge hat ihren eigenen Charakter. Kassandra ist touristisch am besten erschlossen. Hier findet der Urlauber moderne Badeorte mit nächtlichem Flair. Sithonia dagegen ist eher das ruhige "Rentnerparadies" und gut geeignet für Individualtouristen und Wanderfreunde. Die östlichste Landzunge Athos wird vom Tourismus verschont und beherbergt nur angemeldete Pilger. Die Formen des Tourismus haben sich in den letzten Jahren sehr verändert. Nicht nur der "Sonnenanbeter" hat Griechenland für sich entdeckt. Immer mehr Alternativen der Freizeitgestaltung, wie Vogelbeobachtungen, Heiltourismus oder Religionsreisen werden von den Veranstaltern organisiert. Zentralmakedonien ist umgeben von feinen Sandstränden, Buchten mit ...
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Belgien Maskottchen

Belgien – Brüssel und das Manneken Pis

Vom «Manneken Pis» und der wundersamen Toilette Einen Reisebericht mit dem kuriosen Erlebnis auf der Toilette eines Nobelrestaurants zu beginnen ist sicherlich ungewöhnlich. Darum komme ich am Schluß noch einmal auf dieses Thema zurück.Endlich wollen wir Brüssel, die Stadt des Europäischen Parlaments und Hauptstadt Belgiens, kennenlernen. Die Dämmerung setzt ein, als wir unser Hotel erreichen. Schon unser kleiner Abendspaziergang läßt uns die Schönheit der Stadt erahnen und so freuen wir uns auf die Erkundungen am nächsten Tag.In der Nähe des zentral gelegenen Hotels hält der «Hop on Hop off - Bus», der die Touristen zu den beliebtesten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten bringt. Der Vorteil dieser Art der Stadterkundung ist, dass man jederzeit den Bus verlassen und an anderer Stelle wieder einsteigen kann und sich so seine individuelle Tour gestaltet.Unser erster Stop ist der Grand-Place im Zentrum von Brüssel, einer der schönsten Plätze Europas. Von einer kleinen Gasse aus biegen wir auf den Platz ein und sind von dem Anblick überwältigt. Wir spazieren über das alte Kopfsteinpflaster, staunen über die schmucken, verzierten Giebelfassaden, die sich aneinanderreihen. Auf dem Platz tummeln sich Touristen, leicht zu erkennen an den ...
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Spitzbergen – Kreuzfahrtschiff ins Nordpolarmeer

Kreuzfahrt ins Land der Mitternachtssonne Eine Kreuzfahrt in das Reich der Mitternachtssonne nördlich des Polarkreises ist ein besonderes Erlebnis. Im Sommer scheint dort die Sonne rund um die Uhr. Die Temperaturen im Nordpolarmeer sind dann gemäßigt, sodass Reisende den Anblick von Gletschern, Geysiren und zerklüfteten Felsen mit entspannten Stunden auf dem Sonnendeck verbinden können. In gut zwei Wochen fährt das Schiff von aus zum Beispiel über die Shetland-Inseln nach Island, Spitzbergen, zum Nordkap und über die norwegische Fjordküste wieder zurück. «Willkommen an Bord» heißt es am Kreuzfahrtterminal in Hamburg-Altona. Kaum sind die Leinen gelöst fällt der Blick auf das Ufer der Elbe, der das Schiff rund 78 Seemeilen bis zur Mündung folgt. Neben der beeindruckenden Skyline der Hansestadt fasziniert besonders der sich über viele Quadratkilometer erstreckende Hafen mit seinen Kränen und Schiffen. Zu sehen ist auch der Stadtstrand von Blankenese, an dem die Hamburger an warmen Sommertagen baden und in der Sonne liegen. Nach einem Tag auf See erreicht das Schiff am frühen Morgen Lerwick. Die Hauptstadt der Shetland-Inseln ist der wichtigste Hafen des Archipels, auf dem die schottische Kultur und die eisigen Sphären ...
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Österreich – Der Leonhardiritt

Eine traditionelle Pferdesegnung „Die Tiroler sind lustig, die Tiroler sind froh, sie trinken ein Gläschen....“, so besingt ein altes Volkslied die Menschen aus dieser Region. Und mit Begeisterung wird auch gefeiert, wenn es um alte Traditionen geht. In der kleinen Gemeinde Oberndorf, die umgeben ist von der wunderschönen Kulisse der Tiroler Alpen, findet ein ganz besonderes dieser Feste statt, der Leonhardiritt. Organisiert wird diese Veranstaltung, die jährlich an einem Wochenende um den 6. Oktober stattfindet, vom Norikerzuchtverein Wilder Kaiser.Der Leonhardiritt ist eine Prozession zu Pferde, die in Teilen Bayerns und Österreichs seit Jahrhunderten zum Brauchtum gehört. Urkundlich belegt sind die Leonhardi-Fahrten seit Mitte des 15. Jahrhunderts. Geehrt wird damit der heilige Leonhard von Limoges, der im 6. Jahrhundert lebte und als Schutzpatron der landwirtschaftlichen Tiere, insbesondere der Pferde, in die Geschichte einging. Höhepunkt der Wallfahrt ist die Segnung der Tiere. Leonhard, dem man ein großes Mitgefühl nachsagt, kämpfte auch für die Freilassung von Gefangenen und predigte für Kranke und Hilfsbedürftige. Verehrt wird er bis heute als „Bauernherrgott“. Auch der „Wettergott Petrus“ gibt auf seine Weise Segen und beschert den Feiernden an diesem Samstag einen strahlend ...
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Edinburgh – Zwischen Poltergeist und Blutwurst

Ein Erlebnisbericht Die schönste Jahreszeit, um Schottland zu bereisen, ist der Frühherbst. Morgens liegen leichte Nebelschwaden über den «Highlands», und das Rot der Herbstblätter wird zur Augenweide. Die Tage sind noch lang, und das milde Klima lädt zum Bummeln ein. Unser Ziel ist Edinburgh , die Hauptstadt Schottlands. Schon am ersten Tag, den wir mit ausgiebigen Spaziergängen hinter uns gebracht haben, kommt uns etwas komisch vor. Überall auf den Straßen versammeln sich zu später Stunde Menschen, bilden kleine Grüppchen, tuscheln miteinander. Manchmal steht jemand mit einem handgeschriebenen Pappschild in der Mitte, Leute kommen hinzu. Ziemlich zeitgleich setzen sich die Gruppen in Bewegung und verschwinden in dunklen Gassen. Mysteriös, denken wir. Im Hotel ankommen fragen wir am Empfang, ob etwas passiert sei. «Ja wissen Sie denn nicht, Edinburgh ist Geisterstadt!» Genauso «entgeistert» müssen wir geguckt haben. Aber wenn dem so ist, wollen wir am nächsten Tag diesem Mythos auf die Spur kommen. Morgens freuen wir uns erstmal auf das Frühstücksbuffet, das in einem «5 Sterne»- Hotel bestimmt leckere Überraschungen bietet. Hungrig betreten wir den Raum. «Sie werden platziert» meint eine junge, nette Dame. Im Frühstücksraum suchen ...
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Griechenland – kühles Kreta – Plakias

Ein Bericht über Pudelmütze und Wärmflasche Grüße aus Plakias. Nun bin ich schon fast am Ende meiner Reise, am 8. April geht es heim. Es war bisher eine eher kühle Angelegenheit, besonders nachts. Leider haben die Herbergen keine Heizung, bestenfalls Klimaanlagen, also schreckliche Pusteluft. Eine Pension hatte mir zwei Heizstrahler ins Zimmer gestellt. Das war in Karnas, in einem wunderschönen, historischen Haus mit 30 bis 40 cm dicken Wänden. Sicher ganz toll im heissen Sommer, jetzt ein Eiskeller. Ich bin geflüchtet in ein soeben eröffnetes Hotel, da war es zwar pustewarm, aber frische Malerdüfte erschwerten das Atmen. Erneute Flucht in die Kälte nach Plakias, einen Tag früher als geplant. Hier sind die Wände dünner, es gibt keine Heizmöglichkeit, aber das Meer liegt mir zu Füssen. Vom Balkon aus schaue ich hinab auf die Wellen. Das Anbranden der Wellen nutze ich zur Meditation im Bett - tief einatmen, halten, und laaangsam ausatmen. Meine Nachtwäsche in meinem Indoorschlafsack plus zusätzlicher Decke besteht aus: einem T-Shirt, einem Nachthemd, einer Jogginghose, einer Mütze plus Schal. Eine Wärnflasche konnte ich endlich kaufen, die ist hier kein normaler Alltagsgegenstand. Kreta im ...
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