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2. Teil der USA Reise

Der nächste Tag. Wir fliegen mittags bei gutem Wetter los und landen wenig später in L.A., der Film-Metropole. Weit sichtbar die großen Letter von «».

Ein sehr persönlicher einer Reise durch die USA

Nach guter Landung und guter Laune wollen wir unser Mietauto abholen. Die profitorientierte Mitarbeiterin der Rent-a-car-Firma gibt uns wortreich zu bedenken, das unser Versicherungsschutz angeblich unzureichend ist. Zähneknirschend willigen wir einer teuren Zusatzversicherung ein. Wir bekommen ein großes, geräumiges Auto der Marke «Ford» und sind wieder versöhnt. Den Stadtplan in der Hand versuchen wir, den richtigen Weg zu unserer Unterkunft zu finden. Nicht einfach in L.A., denn die Stadt ist riesengroß. Mein Mann donnerte auf der 5 – spurigen Stadtautobahn immer links, schön an allen anderen Autos vorbei. Als ich ihn darauf aufmerksam machte, dass wir ja irgendwann auch mal rechts abfahren müssten und vielleicht die mittlere Spur wählen sollten, meinte er lakonisch «Die linke Spur ist für Männer, rechts für Frauen». Es kam, wie es kommen mußte: Wir verpassten die Ausfahrt.

Nach einigen Umwegen erreichten wir dennoch unser Ziel nahe dem «Hollywood-Boulevard».
Unser Hotel ist eine Baustelle. «Yes, we renovate», erklärt der mexikanische Hotelbesitzer. Die Arbeiter fangen um neun Uhr morgens an und sind aber gegen fünf Uhr fertig, so dass wir nicht wirklich gestört werden. Die Realität sah anders aus. Gott sei Dank hatten wir ein Wochenende vor uns, und die ersehnte Ruhe trat ein. Etwas Gutes hatte die Aktion; unser Zimmer war gerade frisch renoviert.

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Gleich am nächsten Tag nahmen wir den «Hop-on-hop-Bus», um die Stadt mit einem «24-Stunden Ticket» kennenzulernen und ein -bzw. auszusteigen, wo es uns interessant erschien. Diese Art der Stadterkundung hat uns sehr gut gefallen. Wir erreichten den Hollywood-Boulevard und zückten unseren Fotoapparat beim Anblick des ersten «Sterns». Den Künstler kannten wir nicht, aber das war uns egal. Es sollten noch so viele «Sterne» folgen, dass wir beim ca. 15. Foto unser Interesse auf andere Sachen richteten. Auch der Hunger überkam uns, und so suchten wir ein nettes, mexikanisches Restaurant auf. Die Speisekarte verriet schmackhafte Lunch-Gerichte. Wir speissten genüßlich und wurden von sehr netten Kellnern verwöhnt. Geschichtlich bedingt ist «» auch in dieser Stadt allgegenwärtig.
Am Abend entdeckten wir in der Nähe unseres Hotels ein großes Thai-Restaurant. Billig und gut war deren Motto, so dass wir öfter wiederkamen.